Fachmodelle
Aufgabenstellungen
Über das Internet werden Unternehmen mit Ihren Kunden vernetzt. Zunehmend sollen Daten nur einmal eingegeben werden, also müssen aktive Programme auf die Web-Seite. Diese werden aber nun von Kunden bedient, müssen also ohne Schulung begreifbar und bedienbar sein. Diese Programme sind eng mit den internen Abläufen vernetzt und müssen entsprechend oft angepasst werden.
Fachmodelle
Unter einem Fachmodell verstehen wir eine Repräsentation der Anwendung, die sowohl von einem Mitarbeiter einer Fachabteilung verstanden wird als auch von einem Programm ausgeführt werden kann. Diese Modelle werden von einem Mitarbeiter der Fachabteilung zusammen mit einem Programmierer betreut, der immer dann einspringt, wenn komplexere Logik oder Berechnungen zu entwickeln oder zu ändern sind.
Ausführbare Fachmodelle sind der Schlüssel zum Erfolg
Bei den meisten notwendigen Änderungen handelt es sich um Textänderungen und Textkorrekturen. Auch in Berechnungen ist oft nur ein Rabatt einzusetzen oder zu ändern - das könnte der Mitarbeiter aus der Fachabteilung eigentlich selbst, nur ist die Information hinter technischem Code versteckt.
Das Fachmodell enthält nur noch den fachlich relevanten Anteil. Die Technik steckt im abarbeitenden Programm. Änderungen am Fachmodell wirken sich direkt aus und sind nachvollziehbar.
Ausführbare Fachmodelle sind effizient
Mit dem Zugriff des Fachpersonals auf die Anwendung können dringende Änderungen sofort erledigt und wichtige Änderungen besser geplant werden. Das lästige Warten auf die Umsetzung durch die IT entfällt.
Selbst wenn ein Fachmodell von einem Programmierer gepflegt wird - Fachmodelle konzentrieren die Essenz der Anwendung meist in einer Datei zusammen. Statt 10.000 Zeilen Programmcode zu sichten, müssen nur 2.000 Zeilen verstanden werden. Alleine dadurch reduziert sich der Aufwand enorm.